Antrag Zuschuss Überbrückungshilfe II und Novemberhilfe

Die Überbrückungshilfe II und die Novemberhilfe (außerordentliche Wirtschaftshilfe) sind Zuschüsse aus Bundesmitteln,  die für nahezu alle Branchen in Frage kommen, die von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen sind.

Die Anträge auf Überbrückungshilfe und teilweise auch für Novemberhilfe (außerordentliche Wirtschaftshilfe) können nur durch Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, vereidigte Buchprüfer und Rechtsanwälte gestellt werden.

Unsere Steuerberater sind damit berechtigt, den Antrag für Sie zu stellen, auch wenn Sie nicht Mandant in unserer Kanzlei sein sollten. Sie gehen mit uns keinen über die Zuschussbeantragung hinausgehenden Beratungsvertrag ein!

Kontaktieren Sie uns per E-Mail oder telefonisch!

Unsere Steuerberater erklären die Überbrückungshilfe im Video

Im Gespräch mit unserem Kooperationspartner, dem Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht Herrn André Stämmler, erklärt unser Steuerberater Ronald Enke die Überbrückungshilfe I in einem Video.

Fragen zum Antrag des Zuschuss auf Überbrückungshilfe

Wir möchten Ihnen hier Antworten auf drängende und häufige Fragen zur Überbrückungshilfe im Jahr 2020 im Rahmen des Konjunkturpakets der Bundesregierung geben.

Wer ist antragsberechtigt?
  • Unternehmen und Freiberufler aus allen Branchen, auch aus der landwirtschaftlichen Urproduktion
  • soweit sie sich nicht für den Wirtschaftsstabilisierungsfonds qualifizieren
  • die Geschäftstätigkeit wurde in Folge der Corona- Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen eingestellt – das gilt, wenn der Umsatz im Durchschnitt der Monate April und Mai 2020 um mindestens 60 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt in April und Mai 2019 zurückgegangen ist.
  • Tätigkeit in Deutschland oder in einer deutschen Betriebsstätte

Das Unternehmen darf sich am 31. Dezember 2019 nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben.

Soloselbstständige und Freiberufler müssen im Haupterwerb tätig sein, d.h., sie müssen im Jahr 2019 mindestens 51% der Summe der Einkünfte aus unternehmerischer Tätigkeit erzielt haben.

Bei GbRs, OHGs und KGs ohne Angestellte muss zumindest ein Gesellschafter im Haupterwerb für das Unternehmen tätig sein.

Freiberufler und Soloselbstständige, die wegen Elternzeit ihre Selbständigkeit vom Haupterwerb in den Nebenerwerb umgestellt haben, sind von der Hilfe ausgeschlossen.

Unternehmen mit Beschäftigten sind auch dann antragsberechtigt, wenn sie im Nebenerwerb geführt werden.

Auch Vermieter von Immobilien und Grundstücken können von dem Zuschuss profitieren, wenn auch bei diesen ein Umsatzrückgang vorliegt und die Vermietung der Haupterwerb des Vermieters darstellt.

Zum Antrag berechtigt sind von der Corona-Krise betroffene gemeinnützige Organisationen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind (z. B. Jugendbildungsstätten, überbetriebliche Berufsbildungsstätten, Familienferienstätten). Bei diesen gemeinnützigen Organisationen wird statt auf die Umsätze auf die Einnahmen (einschließlich Spenden und Mitgliedsbeiträge) abgestellt.

Antragsberechtigt sind auch Profisportvereine, soweit sie die Antragskriterien erfüllen.

Kann der Antrag auch gestellt werden, wenn das Unternehmen in 2019 gegründet wurde?

Ja, auch dann kann der Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt werden.

Kann der Antrag ohne Steuerberater gestellt werden?

Nein, der Antrag kann ausschließlich nur durch einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt oder vereidigten Buchprüfer erfolgen. Wir helfen Ihnen dabei gerne – auch wenn Sie noch kein Mandant unserer Kanzlei sind. Kontaktieren Sie uns unter den unten angegebenen Kontaktdaten!

Wie ist bei mehreren zusammenhängenden Unternehmen vorzugehen?

Für verbundene Unternehmen darf nur ein Antrag für alle verbundenen Unternehmen insgesamt gestellt werden.

Unternehmen, die durch eine Person oder eine Gruppe von Personen miteinander in abhängigen Beziehungen stehen, sind zusammen zu betrachten, wenn diese Unternehmen ganz oder teilweise in demselben Markt oder in benachbarten Märkten tätig sind.

Bis wann kann der Antrag gestellt werden?

Die Antragsfrist für den zweiten Teil der Überbrückungshilfe (Förderzeitraum September bis Dezember 2020) ist derzeit der 31. Januar 2021.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Förderzeitraum September bis Dezember 2020:

200.000 EUR (50.000 EUR je Monat) bei Nachweis entsprechender Fixkosten und erheblichen Umsatzeinbruch gegenüber dem Vorjahr. Die Begrenzung nach Mitarbeitern wie im Förderzeitraum Juni bis August 2020 entfällt.

Wie wird die Zahl der Beschäftigten ermittelt?

Stichtag für die Zahl der Mitarbeiter ist der 29. Februar 2020. Maßgeblich sind die Vollzeitäquivalente (VZÄ).

Dabei gilt folgendes:

  • Beschäftige bis zu 20 Stunden: Faktor 0,50
  • Beschäftigte bis zu 30 Stunden: Faktor 0,75
  • Beschäftigte über 30 Stunden: Faktor 1,00
  • Beschäftigte auf 450,00€ Basis: Faktor 0,30
  • Saisonarbeitskräfte, Arbeitskräfte in Mutterschutz/Elternzeit und andere vergleichbare Beschäftigte werden berücksichtigt, wenn sie am Stichtag beschäftigt waren.
  • Ehrenamtliche Beschäftige werden nicht berücksichtigt.
  • Der Inhaber gilt nicht als Beschäftigter

Ein Gesellschafter-Geschäftsführer ist als Beschäftigter zu zählen, wenn er sozialversicherungsrechtlich als angestellt eingestuft wird.

Was wird gefördert?

Gefördert werden mit der Überbrückungshilfe nur erstattungsfähige Fixkosten, wie zum Beispiel:

  • Mieten und Pachten für betriebliche Gebäude, Grundstücke und Räum­lich­keiten (Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer sind auch förderfähig, wenn diese in 2019 steuerlich angesetzt werden können). Kosten für private Räume sind nicht förderfähig.
  • sonstige laufende Mietkosten wie beispielwesie für Fahrzeuge und Maschinen
  • Zinsen für Kredite und Darlehen und die Zinsanteile bei Leasingraten
  • Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögens­gegenständen
  • Ausgaben für Gas, Strom, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen
  • Grundsteuern
  • betriebliche Lizenzgebühren
  • Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben (z.B. Kfz-Steuer, monatliche Kosten für Lohnbuchhaltung und Finanzbuchhaltung, IT-Wartungsverträge, IHK-Beitrag)
  • Kosten für Steuerberater, für die Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe
  • Kosten für Auszubildende
  • pauschale Personalaufwendungen im Förderzeitraum mit 10% der gesamten anderen Fixkosten (soweit kein Kurzarbeitergeld beantragt wurde)


Die aufgeführten Fixkosten müssen vor dem 1. März 2020 vertraglich festgestanden haben. Zur Berücksichtigung der besonderen Corona-Situation werden auch Hygienemaßnahmen berücksichtigt, die nicht vor dem 1. März 2020 begründet sind.

Wie wird die Förderung berechnet?

Mit der Überbrückungshilfe werden die Fixkosten mit folgendem Anteil erstattet:

Förderzeitraum Juni bis August 2020:

  • 80 Prozent der Fixkosten bei mehr als 70 Prozent Umsatzeinbruch,
  • 50 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 Prozent und 70 Prozent
  • 40 Prozent der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 Prozent und unter 50 Prozent

im Leistungsmonat (Juni bis August 2020) im Vergleich zum Vorjahresmonat (Juni bis August 2019).

Bei Unternehmen, die zwischen dem 1.Juni 2019 und 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, werden die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Wenn der Umsatzrückgang in einem dieser Monate (Juni 2020 bis August 2020) bei weniger als 40 Prozent im Vergleich zum Umsatz des Vergleichsmonats (Juni 2019 bis August 2019) liegt, fällt die Überbrückungshilfe für den jeweiligen Leistungsmonat weg.


Förderzeitraum September bis Dezember 2020:

Monatliche Fixkostenerstattung in Höhe von:

  • 90% der Fixkosten bei mehr als 70% Umsatzeinbruch (bisher 80% der Fixkosten),
  • 60% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50% und 70% (bisher 50% der Fixkosten),
  • 40% der Fixkosten bei Umsatzeinbruch von mehr als 30% (bisher bei mehr als 40% Umsatzeinbruch).

es gilt jeweils der Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Es erfolgt keine Erstattung bei einem Umsatzeinbruch von weniger als 30%.

Ist der Zuschuss zurückzuzahlen?

Grundsätzlich ist der Zuschuss nicht zurückzuzahlen.

Stellt sich im Nachhinein aber heraus, dass der tatsächliche Umsatz in den Fördermonaten höher war als bei Antragstellung erwartet wurde und ist deshalb zu viel Überbrückungshilfe ausgezahlt worden, muss diese zurückgezahlt werden.

Förderzeitraum Juni bis August 2020: Die Überbrückungshilfe ist zurückzuzahlen, wenn die Geschäftstätigkeit vor dem 31. August 2020 dauerhaft eingestellt wird.

Ist der Zuschuss zu versteuern?

Der Zuschuss als sogenannter echter Zuschuss als Einnahme bei der Einkommensteuer, bei der Körperschaftsteuer und bei der Gewerbesteuer zu versteuern. Umsatzsteuer fällt nicht an.

Ist ein Unternehmen antragsberechtigt, wenn es die Corona Soforthilfe nicht in Anspruch genommen hat?

Ja, auf andere Hilfen kommt es nicht an. Gleichgültig ob diese in Anspruch genommen worden sind und in Anspruch genommen hätten können.

Wie läuft der Antragsprozess konkret ab?

Der Zuschuss auf Überbrückungshilfe läuft in zwei Schritten ab:

Stufe 1 – Antrag

Antrag auf Überbrückungshilfe durch unsere Steuerberater mit Glaubhaftmachung eines Umsatzrückgangs für die einzelnen zu fördernden Monate sowie Abschätzung der voraussichtlichen Fixkosten. Auf der Basis der bei der Antragstellung gemachten Angaben erfolgt die Auszahlung der Überbrückungshilfe für die gesamten Monate.

Stufe 2 –

Nach Vorliegen der endgültigen Umsatzzahlen erfolgt der Nachweis

  • der Umsatzzahlen für die Fördermonate
  • der Fixkostenabrechnungen


Hierzu erfolgt im Nachgang gleichfalls über unser Steuerbüro eine Schlussabrechnung über die tatsächlichen Umsatzeinbrüche und angefallenen Fixkosten. Eventuell zu viel gezahlte Hilfen sind dann zurückzuzahlen. Eine nachträgliche Aufstockung der Überbrückungshilfen ist möglich.

Was kostet die Antragsstellung durch unsere Steuerberater?

Unsere Vergütung richtet sich nach dem erforderlichen Aufwand. Wir haben Ihnen unten auf dieser Seite eine Preisübersicht zur Verfügung gestellt. Der Preis richtet sich nach der Fördersumme, die Sie in Anspruch nehmen können.

Die anfallenden Kosten werden durch die Förderung mit berücksichtigt. Unsere Rechnung kann damit also bis zu 90% durch die Förderung abgedeckt sein.

Muss das Unternehmen bereits Mandant der ENKE Steuerberater sein?

Nein, Sie müssen noch nicht Mandant sein, damit wir den Antrag auf Überbrückungshilfe für Sie stellen. Gern begleiten wir Sie im Antragsverfahren auch, wenn Sie bereits bei einem anderen Steuerberater in Betreuung sind oder Ihre Steuererklärung und Buchhaltung bislang selbst erstellt haben.

Wenn wir den Antrag für Sie stellen, gehen Sie damit auch keine weiteren Verpflichtung bei uns ein. Sie können dann auch weiterhin die Steuererklärungen selbst fertigen oder durch einen anderen Steuerberater erstellen lassen.

Unsere Steuerberater sollen den Antrag zur Überbrückungshilfe für Sie stellen?

Wenn wir für Sie den Antrag zum Zuschuss auf Überbrückungshilfe stellen dürfen, treten Sie mit uns in Kontakt.

Sie sind kein Mandant unserer Kanzlei? Kein Problem – gern stellen wir den Antrag auch für Unternehmen und Organisationen, die bislang noch nicht durch uns betreut werden. Sie gehen damit auch keinen weiteren Beratungsvertrag mit uns ein.

Beachten Sie, dass die anfallenden Kosten durch die Förderung mit abgedeckt sind, so dass Sie nur zu einem kleinen Bruchteil mit unserer Rechnung belastet werden würden.

 Die Prüfung, ob ein Antrag bei Ihnen überhaupt möglich ist, übernehmen wir kostenfrei.

Kann bei Ihnen ein Antrag gestellt werden, rechnen wir den erfolgten Antrag und die erforderliche Schlussrechnung wie weiter unten dargestellt ab.

Dieses Honorar berechnen wir nur, wenn wir den Antrag tatsächlich für Sie stellen können.

Nehmen Sie zunächst Kontakt mit uns auf, wir melden uns sehr schnell bei Ihnen!

Was kostet der Antrag auf ÜBerbrückungshilfe?

Fördersumme:

bis EUR 10.000

1.000 EUR netto zzgl. 16 % USt.

(Gesamtbetrag: EUR 1.160)

Fördersumme:

EUR 10.000 bis EUR 30.000

1.500 EUR netto zzgl. 16 % USt.

(Gesamtbetrag: EUR 1.740)

Fördersumme:

EUR 30.000 bis EUR 50.000

2.000 EUR netto zzgl. 16 % USt.

(Gesamtbetrag: EUR 2.320)

Beträgt die gesamte Fördersumme mehr als 50.000 EUR, erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.

Kontakt

Hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten, wir melden uns innerhalb von wenigen Stunden bei Ihnen!

Sie erhalten von uns die Unterlagen zur Auftragserteilung und zur Vorbereitung der Fixkostenaufstellung.